»Combustion: Reading the Ashes«, seminar at HKW Berlin with Barbara Fiałkiewicz-Kozieł, Rose Neil and Benjamin Steininger, 20.5.2022, 5 pm

In the context of »Unearthing the Present« (19.5.-22.5.2022), the final congress after ten years of Anthropocene at HKW, together with the members of the Anthropocene-Working-Group Barbara Fiałkiewicz-Kozieł and Rose Neil, Benjamin Steininger will be giving the seminar »Combustion: Reading the Ashes« on Friday, 20.5.2022, 5 pm. It is part of a series of workshops on Friday.

Find more about the congress »Unearthing the Present« (19.5.2022-22.5.2022) and the Workshop series »Markers – Material Delineations of the Present« (20.5.2022, 3–9 pm) at the respective links

In English // Free admission // Limited capacity, registration is desired:

Registration_Markers@hkw.de

Microplastics in bodies of water or organisms or the accumulation of radionuclides from nuclear weapons tests – anthropogenic markers have a political, technological and ecological history behind them. Developed from the online publication Anthropogenic Markers, researchers of the Anthropocene Working Group, humanities scholars and artists provide an insight into the laboratory practice of “Anthropocene forensics.” Eight sessions examine chemical and biological fingerprints as demarcations for the new geological epoch of the Anthropocene. Registration for individual workshops is now open.

Preview von »Petro-Melancholie. Das Erdölzeitalter im Spiegel der Kunst« Dokumentation von Mathias Frick, ARTE/ZDF 2021, 52 min, 4.5.2022, HKW Berlin

Ausstrahlung auf ARTE: Mittwoch, 22. Juni 2022, um 21:45 Uhr und auf arte.tv bis zum 22. Juli 2022


Der fossile Rohstoff Erdöl hat sich in vielen Facetten unseres Lebens manifestiert und in den letzten 150 Jahren nicht nur unsere Maschinen befeuert, sondern auch unsere Fantasien, Wünsche und Träume. Im Zeitalter der Petro-Moderne wurde Erdöl in
unseren westlichen Gesellschaften zu einem Katalysator für Wachstum und Konsum – und damit zum Sinnbild für Freiheit, Moderne und Wohlstand. Heute neigt sich dieses Zeitalter dem Ende entgegen und uns wird schmerzlich bewusst, wie abhängig
sich die moderne Gesellschaft von diesem Stoff gemacht hat.

Das HKW (Haus der Kulturen der Welt) forscht bereits seit Jahren in verschiedenen interdisziplinären Projekten zum Anthropozän, dem vom Menschen gemachten Erdzeitalter. Der Ausbeutung planetarischer Rohstoffe wie dem Erdöl kommt
hierbei eine wichtige Rolle zu.

Der Regisseur Mathias Frick hat sich gemeinsam mit den Kulturwissenschaftlern Benjamin Steininger und Alexander Klose auf die Reise zurück in die Petro-Moderne gemacht. Der Film erzählt entlang von Kunstwerken aus verschiedenen Teilen dieser Welt, wie tief unser Leben von den Kreisläufen des Erdöls durchdrungen ist. Zur ARTE-Filmpremiere im HKW laden wir Sie herzlich ein.

Vor dem Film: Einführung durch Bernd Scherer (Intendant HKW).
Nach dem Film: Gespräch mit Mathias Frick, Alexander Klose, Benjamin Steininger und der Produzentin Eva Rink (Vive la Dok).


Bernd Scherer, noch Intendant des HKW, hält die Begrüßungsrede und verknüpft die Petromoderne-Forschung mit seinem eigenen, wichtigsten Forschungsfeld der letzten zehn Jahre, der Frage nach dem Anthropozän.

»AnthropoFest« at Tulane University New Orleans, 5.5.2022, licenced and approved as »bureaucratic research and documentation« by Beauty of Oil

The workshop at Tulane University was inspired by the 2019 Beauty of Oil »Bureau of Commodity Flows« (link to the report here) . We are happy to be part of it, at least from the distance !

»AnthropoFest invites festival goers to bring an object at JazzFest and register it to generate a collection that reflects the material culture of Jazz Fest this year. Plastic straw, mango sorbet, sand from the racetrack, or sunscreen: come create this collection! Where did this stuff come from and how does it relate to the Anthropocene— or Age of Humankind? Join us in collecting and creating the 2022 JazzFest AnthropoFest Collection!«

See our certificate displayed in a very nice way on the right top in the black frame.

»Erdöl. Ein Atlas der Petromoderne«, Gespräch zum Buch mit Benjamin Steininger. Galerie Hinterland Wien, 18.2.2022, 18:00, Begleitprogramm zur Ausstellung »The Shape of Oil«

Galerie Hinterland, Krongasse 20, 1050 Wien, www.hinterland.ag (mehr hier)

Zwei Aspekte aus dem Buch greifen wir für das Gespräch heraus: Die Verflechtungen von Öl, Kunst und Kapital am Beispiel des “Teheran Museum of Contemporary Art”, sowie das Wiener Becken als Schauplatz eines sehr spezifischen Oil Encounters im 20. Jahrhundert und damit als lokales Schaufenster hinein in die globale Petromoderne.

Vorbericht in der Wiener Straßenzeitung AUGUSTIN

»Oil« has left the building – im übertragenen und im sehr materiellen Sinn. Die Wolfsburger Ausstellung »Oil. Schönheit und Schrecken des Erdölzeitalters« hat ihre Tore geschlossen

Seit 3. September 2021 und bis zum 9. Januar 2022 war »Oil« unter großem Medien- und Publikumsinteresse am Kunstmuseum Wolfsburg geöffnet – erfreulicherweise ohne einen einzigen Tag Corona-Ausfall.

Jetzt schreitet der Abbau mit Riesenschritten voran. Leihstücke aus aller Welt und in tatsächlich allen Erscheinungsformen treten die Heimreise an: vom 14 Meter breiten Wandrelief von Tony Cragg bis zur 3 mm kleinen Ölfliege aus Kalifornien.

400 Liter Öl aus dem Ölspiegel wurden abgepumpt und wiederverwertet, getreu dem Motto unseres Ausrüsters Avista-Oil: »Jedes Ende ist ein neuer Anfang« (siehe unten, Aufschrift LKW).

Wir bedanken uns noch einmal ganz herzlich auf diesem Weg beim gesamten Museumsteam in Wolfsburg für die tolle Zusammenarbeit und wünschen alles Gute für den unmittelbar anschließenden Aufbau von »Macht! Licht!« (Eröffnung am 12.3.2022)!

Fotos: Elena Engelbrechter

»Beauty of Oil« am 28.11.2021 beim Festival »Planet schreibt zurück!« im Roten Salon der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, Berlin

dieses und alle anderen Fotos in diesem post von Jan Michalko/CCN

In drei Kapiteln (I Sonde, II Raffinerie, III Erdölmensch) sprachen und diskutierten Benjamin Steininger und Alexander Klose über zentrale Aspekte ihrer kuratorischen Erforschung der Petromoderne. Das Motto des Festivals, “Planet schreibt zurück!”, diente dabei als Ausgangs- und Endpunkt unserer eigenen Überlegungen:

Wie schreibt man so, dass ein Planet auch antworten kann? (Über Exploration und Wissensformen des Untergrunds) 

Was schreibt er uns? (Fossiles Wissen, deep time und Systemökologie als Kollateraleffekt der Explorations- und Extraktionstätigkeit)

Welches Bild des Menschen sendet uns der Planet zurück? (Wir Petromodernen, im schwarzen Spiegel des Öls)

Zu Videomontagen von Bernd Hopfengärtner las die Schauspielerin Franziska Krol Textpassagen aus unserem Erdölatlas.

Im Rahmen von “planet studiert” – Beiträgen des HU Germanistik-Seminars “Climate Fiction” (WS 2021/22) zum Festival “Planet schreibt zurück” – entstand retrospektiv folgende Skizze:

Alena Naima Knüppel, Probebohrung in der Hölle

»Es schien mir, als wenn alle Menschen um mich her in der bejammernswürdigsten Unwissenheit leben, und dass alle ebenso denken und empfinden würden, wie ich, wenn ihnen dieses Gefühl ihres Elends nur ein einziges Mal in ihrer Seele aufginge.« (Tieck: der Runenberg)

»Inspiriert vom Panel 8 „Die Petromoderne(n) – eine Retrospektive“ mit den Kulturwissenschaftlern Alexander Klose und Benjamin Steininger habe ich mich an einer Karikatur versucht. Eingestiegen sind die beiden mit Dantes Vorstellung der neun Kreise der Hölle. Sie interpretierten Dantes literarische Höllenvision als Schichtmodell der Erde, lange bevor die Wissenschaft dasselbe zu träumen wagte.

Der Titel des Festivals „Planet schreibt zurück!“ wirft jetzt die Frage auf, wie man überhaupt so schreiben kann, dass der Planet antwortet? 

Nach Klose und Steininger könnte man „seismisches Wissen“ in diesem Sinne interpretieren: Vibrationsdruck sendet Signale in die Erde und der Planet antwortet, indem er die Signale zurücksendet und je nach Beschaffenheit unterschiedlich reflektiert. Durch die Wellensignale entsteht eine Vorstellung von der ‚Unterwelt’, allerdings nur als Hypothese. Die Antwort muss von Geophonen aufgefangen werden, der ‚Briefverkehr’ mit der Erde ist also hochtechnologisch. Dieses Wissen wird unter anderem Ölkonzernen zur Verfügung gestellt, die es ihrerseits dazu verwenden Hypothesen aufzustellen, wo Öl zu finden ist. 

Meine Karikatur stellt nun folgendes dar: Angesichts der Klimakrise scheint mir ein derart imaginierter Briefverkehr, als bohre man gradewegs ein Loch in die Hölle.« (Alena Naima Knüppel )

»Beauty of Oil« am 24.11.2021 in der ARTE-Sneak-Preview am Kunstmuseum Wolfsburg: »Petro-Melancholie. Das Erdölzeitalter im Spiegel der Kunst.« Ein Film von Mathias Frick. Und am 11.5.2022 auf ARTE!

Wir wurden in einen Rausch an einem Stoff hineingeboren, der uns einst grenzenlose Freiheit, die Moderne und Lebenskomfort versprach. Das Erdöl, mit seiner schier endlosen Produktpalette, hat wie kaum ein anderer Stoff unsere moderne Gesellschaft geprägt und verändert. Und unsere Welt gleichzeitig in großes Leid gestürzt. Heute ist unser Öl-Rausch zu Ende, die Dämmerung des Erdölzeitalters hat begonnen und der Film blickt mit Künstlern und Künstlerinnen zurück auf die Petromoderne – unser Zeitalter des Öls.

Und er stellt sich die Frage: Was hat das Erdöl nur mit uns gemacht und warum fällt es uns so schwer, uns von dem schillernd schwarzen Rohstoff zu lösen?

Produktion: VIVE la DOK Filmproduktion und Navigator Film (Österreich) in Koproduktion mit ZDF/ARTE, 2021, Regie: Mathias Frick, 52 min

Precognitioning Post-Oil NYC – second iteration

What might it feel like to live in New York City after fossil fuels?

One year later as planned and only with the help of an NIE (National Interest Exception) they are finally happening with Alexander Klose physically in New York City, and together with New York-based speculative designer Chris Woebken: three successive precognitioning sessions taking place on Oct 28/29/30 at tenfourteen. space for ideas, 1014 5th Avenue, New York, NY!

Collage by Adeline Chum, Jules Kleitman, Aditi Mangesh Shetye, 2021

The fossil energy regime of coal, oil and gas has to and will end eventually, coal rolling and the renewed celebration of excessive fossil fuel consumption having been merely petromelancholic rebound effects… This is the backdrop for our ongoing research project on the histories and afterlives of petromodernity. How do we want to live in a post-fossil future? How and with whom will we develop new kinships after the social bonds connected to the resource economy and the exuberant promises of our ‘Western Way of Life’ are untied? Will we actively delve into a world of living materials and microbiological entanglements? Will we get beyond racism and patriarchy? Will we cease to privately own land? 

Join us at one of three successive precognitioning sessions at 1014! Play out visions of urban renewal, societal reformation, and a post-extractivist approach towards natures and societies after the possible endings of fossil energy regimes. 

Collage by Tashania Akemah , 2021

Through narrative techniques and design futures methods a series of bespoke design interventions and immersive installations transform 1014 into a hyper-reality testing environment. Using guided speculative role play and co-created moments of immersion, participants are encouraged to experiment with new values and beliefs that might emerge in a post-petro world. The scenarios and installations have been developed in collaboration with an architecture course at Columbia Graduate School of Architecture, Planning and Preservation, led by participatory futures practitioner Chris Woebken in partnership with cultural researcher Alexander Klose. 

The idea of precognition: Being neither driven by big corporations nor by governments, the precognition process takes up the project of working with and on futures in an explicitly non-technocratic, experimental way. It avoids statistics-based “scientific” methodologies. Instead, it relies on collectively crafted visions and material-based artifacts and embodied roleplay. An archeology of the fossil presence: surveying infrastructures, collecting images and narratives that at the same time manifest all kinds of afterlives and hint to possible escape routes. 

You’re invited to join us as a participant on one of the evenings Oct 28, Oct 29, Oct 30. In two groups of max 15 people, visitors will walk through the installations and the precognitioning process accompanied by Alexander Klose and Chris Woebken and different ‘lead speculators’ from varying fields of practice and knowledge for each evening. We will explore and respond to new precognitioned values, myths, and cultural imaginations that might emerge while being shaped by the afterlives of petro-modernity.

Thursday 10/28, 6:30 – 9 pm with lead speculators Dan Taeyoung and Dr. Elizabeth Hénaff

Friday 10/29, 6:30 – 9 pm with lead speculators Aristilde Kirby and Frank Morales

Saturday 10/30, 6:30 – 9 pm with lead speculators Ayodamola Okunseinde and Ben Holbrook

For more information on the lead speculators scroll down.

Precognitioning Post-Oil is realized in cooperation with GSAPP Columbia University

https://www.arch.columbia.edu

and Goethe-Insitute New York,

https://www.goethe.de/ins/us/en/sta/ney.html

and commissioned by tenfourteen, space for ideas.

https://www.1014.nyc

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Biographies:

Dr. Elizabeth Henaff

Computational Biologist and Artist

Dr. Elizabeth Hénaff is a computational biologist with an art practice. Her academic trajectory started with a Bachelors in Computer Science, followed by a Master’s in Plant Biology (both from UT Austin) and a PhD in Bioinformatics from the University of Barcelona. At the center of her work is a fascination with the way living beings interact with their environment. This inquiry has produced a body of work that ranges from scientific articles in peer-reviewed journals, to projects with landscape architects, to working as an artist in environments from SVA to the MIT Media Lab. She has made contributions to understanding how plants respond to the force of gravity, how genome structure changes in response to stress, and most recently has turned her attention to the ubiquitous and invisible microbial component of our environment. She currently holds an Assistant Professor position in the Technology, Culture and Society department at the NYU Tandon School of Engineering in New York City.

http://idm.engineering.nyu.edu/henafflab/

Ben Holbrook

Playwright and filmmaker

Ben Holbrook is a Brooklyn-based (originally from NC) playwright and filmmaker whose works have been produced, developed, or commissioned by: Fundamental Theater Project, Ruddy Productions, The New York International Fringe Festival, The Memphis Fringe Festival, The Motor Company, Voices of the South (TN), Ugly Rhino(LA), Seoul Players (SK), Holiday House, Find the Light (LA), The Irish Arts Council, 45th Street Block Association, and Paper Lantern Theatre Company (NC). His films have been seen at the Big Apple Film Festival, The Imaginarium Convention, The Comedy of Horrors Festival, The Sickest Short Films Festival, and The Films Open Mic Festival. He’s been awarded the Edward Albee Foundation fellowship, the Drama League Rough Draft Residency (partnering with Sam Underwood), Fresh Ground Pepper’s Playground Playgroup Residency, The New Concepts Theatre Lab at UNC-Greensboro, Magic Time at Judson Church, and is the inaugural recipient of the Peter Shaffer Award for Excellence in Playwriting. Ben is also the co-owner of Full Metal Workshop.

Aristilde Kirby

Poet

Aristilde Kirby (she/they, b. 1991) is a poet, like the play of the ripples on the water. Daisy & Catherine², her latest chapbook, is out in November via Auric Press. Past works include Daisy & Catherine (Belladonna, 2017) & Sonnet Infinitesimal / Material Girl (Black Warrior Review & Best American Experimental Writing 2020). She has a Master of Fine Arts degree in Writing from Bard College. You can just call her Aris, like Paris without the P. 

Frank Morales

Episcopal Priest, Writer and Housing Activist

Frank Morales is a legendary New York City housing activist, a radical Episcopalian priest who has been squatting in the South Bronx and on the Lower East Side since 1978. Morales was the housing organizer for Picture the Homeless, a homeless-led grassroots group that developed a multipronged program of direct action to secure housing for homeless people, alongside groups like Miami’s Take Back the Land.

Morales currently co-leads Organizing for Occupation, a group of New York City residents from the activist, academic, religious, homeless, arts, and progressive legal communities who have come together to respond to the housing crisis. The group believes that safe and affordable housing is a human right and that, given the failure of government and the private sector to address the crisis, it is up to those who are most directly affected by it to secure that right through nonviolent direct action. The group intends to create housing through the occupation of vacant spaces and to protect people’s right to remain in existing housing through community-based anti-eviction campaigns.

Ayodamola Okunseinde

Nigerian-American Artist, Designer, Anthropologist and Time-traveler

Okunseinde studied Visual Arts and Philosophy at Rutgers University where he earned his B.A. His works range from painting and speculative design to physically interactive works, wearable technology, and explorations of “Reclamation”. He was nominated for the 2021 inaugural Knight Art + Tech Fellowship and is a 2021 fellow of the Graduate Institute for Design, Ethnography & Social Thought. His works exist between physical and digital spaces; across the past, present and future. Okunseinde’s works ask us, via a technological lens, to reimagine notions of race, identity, politics, and culture as we travel through time and space. He holds an M.F.A. in Design and Technology and an M.A. in Anthropology from The New School. He is currently a Ph.D. student in Anthropology at The New School for Social Research and serves as an Assistant Professor of Interaction and Media Design at Parsons School of Design.

http://www.ayo.io/

Dan Taeyoung 

Designer, Architect, Teacher, Learner

Dan Taeyoung is a learner, facilitator, spatial designer, and technologist. His practice involves around collaborating to create architectural spaces and social collectives that embody how we might want to live together, as well as researching design and social tools that change the way we work together. He teaches at Columbia University GSAPP and NYU IDM; is a founding member of Soft Surplus, a co-founder of Prime Produce, a guild for social good, the NYC REIC, an real estate investment cooperative working towards anti-displacement and community land ownership.

https://dantaeyoung.com/

Installations by: 

Tashania Akemah, Adeline Chum, Ethan Davis, Jules Kleitman, Yingjie Liu, Brianna Love, Gloria Mah, Camille Newton, Aditi Mangesh Shetye, Kaeli Streeter, Carmen Yu

Film by:  

Christoph Girardet 

Coming soon: Oil. Schönheit und Schrecken des Erdölzeitalters // Oil. Beauty and Horror in the Petrol Age + exhibition folder as pdf

Kunstmuseum Wolfsburg, 4. 9.2021 bis 9.1.2022

We have been working on this project for more than five years. An exhibition about petromodernities around the world and how they have been reflected by artistic works. Its preparation at the Kunstmuseum Wolfsburg—in the lion’s den next to the headquarters of VW and indirectly financed by this world leading car manufacturing company—has been interrupted and delayed by severe incidents: the unforeseen replacement of the museum’s director, the restrictions of a pandemic…. 

But now it is really going to happen! The first retrospective of petromodern art. Opening Sat, Sept. 4th.

With: Monira Al Qadiri, Ana Alenso, Francis Alÿs, Yuri Ancarani, Qiu Anxiong, Atelier van Lieshout, Kader Attia, Serge Attukwei Clottey, Klaus Auderer, Alessandro Balteo-Yazbeck & Media Farzin, Lothar Baumgarten, Jennifer-Jane Bayliss, Wes Bell, Uwe Belz, Claus Bergen, Bernardo Bertolucci, Ursula Biemann, Vanessa Billy, Brett Bloom, Mark Boulos, Margaret Bourke-White, Bureau d’Etudes, Edward Burtynsky, Warren Cariou, Christo, Tony Cragg, Walter De Maria, Mark Dion, Gerardo Dottori, Sokari Douglas Camp, Rena Effendi, William Eggleston, Hans Fischerkoesen, Sylvie Fleury, John Gerrard, Christoph Girardet, Claus Goedicke, Tue Greenfort, Carl Grossberg, Monika Grzymala, Robert Gschwantner, Hans Haacke, Ernst Haeckel, Eberhard Havekost, Romuald Hazoumè, Armin Herrmann, John Heartfield, Michael Hirschbichler, Bernhard Hopfengärtner, Murad Ibragimbekov, Aaditi Joshi, Peter Keetman, Matt Kenyon, Tetsumi Kudo, Ernst Logar, Mark Lombardi, Ellen Karin Mæhlum, Rémy Markowitsch, Wolfgang Mattheuer, Paul Michaelis, Kay Michalak & Sven Völker, Richard Misrach, Michael Najjar, Hugo Niebeling, Franz Nolde, Kate Orff, George Osodi, Alex Prager, Alain Resnais,  Oliver Ressler, Martha Rosler, Miguel Rothschild, Ed Ruscha, Shirin Sabahi, Santiago Sierra, Taryn Simon, Andreas Slominski, Robert Smithson, Gerda Steiner & Jörg Lenzlinger, Thomas Struth, The Center for Land Use Interpretation, Wolfgang Tillmans, Gunhild Vatn, Wolf Vostell, Entang Wiharso, Erwin Wurm, Yuts

Find here the german exhibition folder, downloadable as pdf. An english description of the exhibition can be accessed through the link on the bottom of the page.

Download Ausstellungsfolder hier!

Online access to english description here